Umweltfreundliche Strohhalme als Ersatz für Plastik

In Deutschland werden jedes Jahr circa 40 Milliarden Trinkhalme aus Plastik verbraucht. Bei einem Gewicht von 2 Gramm pro Halm, sind das sind das ungefähr 80.000 Tonnen Plastikmüll, die dadurch entstehen. Jetzt sind wir ja noch relativ sparsam mit den Trinkhalmen. Denn im Vergleich zu uns sind die Amerikaner noch viel verschwenderischer beim Einsatz der kleinen Röhrchen. Die Konsequenzen sind bekannt: Mikroplastik, der die Umwelt verseucht und sich in unser Essen schleicht. Gut, dass die EU jetzt endlich versucht dagegen anzugehen.

Im Jahr 2018 wurde vom EU Parlament ein Gesetzt beschlossen, das den Einsatz von Plastik Strohhalmen ein Ende setzen soll. Es wird im Jahr 2021 aktiv sein. Wie immer, viel zu spät, denn die Probleme fliegen uns schon jetzt um die Ohren. Aber besser so als nie.

Doch welche Alternativen gibt es für Gastronomen, um Getränke auf hygienischem Wege zu servieren? Wir stellen einige vor:

    • Makkaroni Trinkhalme
    • Papierstrohhalme
    • Bambus Trinkhalme
    • Glas Trinkhalme
    • Edelstahl Strohhalme

Was taugen diese Alternativen?

Makkaroni Trinkhalme

Ein Nudel Strohhalm? Ja Sie lesen richtig. Makkaroni schmecken nicht nur als Gericht sehr gut, sondern eignen sich auch als Ersatz für Plastikstrohhalme. Wichtig ist nur, dass man sie in einer entsprechenden Dicke kauft, damit genug Flüssigkeit hindurch passt. Sie eignen sich optimal für kalte Getränke. Bei heißen Getränken werden sie nach circa 15 min etwas weich. Andererseits bleiben die meisten Getränke eh nicht so lange heiß. Daher, eine gute Lösung.

Papierstrohhalme

Papierstrohhalme sind in Sachen Müllerzeugung auch nicht ganz einwandfrei. Auch sie werden ja letztendlich in die Tonne geworfen. Allerdings ist der Rohstoff und die Herstellung deutlich umweltfreundlicher als bei Plastik.

Bambusstrohhalme

Bambus ist ein schnell nachwachsender Rohstoff, der sich auch als Trinkhalm eignet. Leider hat er jedoch einen gewissen Eigengeschmack, der sich beim Trinken etwas auf das Aroma auswirkt.

Glas-Trinkhalme

Glas ist ein ganz hervorragendes Zero-Waste-Produkt, denn es lässt sich in der Spülmaschine reinigen und wiederverwenden. Zudem hat es absolut geschmacksneutral. Ein großes Problem ergibt sich jedoch dadurch, dass sie brechen könnten und dadurch splittern. Das kann vor allem bei Kindern zu Verletzungen führen. So könnten sich Gastronomen eventuell mit Regressforderungen konfrontiert sehen.

Edelstahl-Strohhalme

Diese Exemplare sind sehr hart und resistent gegen Umwelteinflüsse. Sie erzeugen keinen Müll, denn auch sie lassen sich reinigen und wiederverwenden. Einziges Manko: sie haben einen intensiven Eigengeschmack. Er ist jedoch nicht ganz so penetrant, wie der von Bambus. Vom Preis her ist Edelstahl nicht gerade günstig, aber dennoch billiger als Glas. Zudem auch ungefährlicher.

Es sind also genügend Alternativen da für all jene, die ihre Cocktails und Getränke gerne weiterhin hygienisch unbedenklich per Halm zu sich nehmen möchten. Die Umwelt wird es mit Freude zur Kenntnis nehmen.

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