Back to university – meine Tipps für das Studium

Im Rahmen der Blogparade „Back to University“, habe ich mal tief in meiner Gedächtniskiste gekramt und mich an mein Studium erinnert. Ich habe mir ein paar Punkte überlegt, die ich heute anderes machen würde. Wer als Student diese Tipps aufnimmt, der wird deutlich besser vorankommen.

 

Peters Tipps fürs Studium

 

Uni oder FH?

Ich habe mein BWL-Studium im Oktober 1999 begonnen, an der FH Nürnberg. Heute heißt das nur noch Hochschule Nürnberg oder Universität der angewandten Wissenschaften. Aber ich finde einer unserer Professoren hat es am schönsten ausgedrückt: Uni, nur halt für Doofe 😉

Im Nachhinein betrachtet muss ich sagen, dass das FH Studium deutlich leichter ist als an einer Uni. Auch wenn die Namen jetzt anders sind, ich kann FH uneingeschränkt empfehlen. Jeder, der nicht wissenschaftlich arbeiten möchte später, der braucht den Uni-Abschluss nicht. Also warum sich das Leben unnötig schwer machen? Bei uns in der Arbeit gibt es keinerlei Unterschiede bei der Bezahlung und Akzeptanz der unterschiedlichen Abschlüsse. Im Arbeitsleben kommt es nämlich nur auf eins an: Man muss Probleme lösen können. Wie oft habe ich Leute erlebt, die eine Uni absolviert haben, die aber im Job deutlich erfolgloser waren als Industriekaufleute. Sie konnten zwar toll für eine Prüfung lernen, aber Probleme im realen Leben zu lösen war nicht ihr Ding.

Daher: wenn der Studienzweig es hergibt, dann ist FH effizienter und stressfreier.

 

Berufserfahrung sammeln

Wir kennen ja das Spiel. Die Firmen wünschen sich junge Leute mit Abschluss, aber möglichst doch mit Berufserfahrung. Ist das ein Wiederspruch? Nein.

Ich habe immer zugesehen, dass ich neben dem Studium einen Job habe, der mit meiner Fachrichtung zu tun hat. Jedes Semester habe ich circa 10-20 Stunden irgendwo gearbeitet und wir hatten damals noch 2 Praxissemester. Bis ich nach 4 Jahren fertig war, hatte ich nebenher schon einiges an Geld verdient und auch Berufserfahrung gesammelt. Wie ich das geschafft habe?

Naja, die meisten Prüfungen wurden bei uns auf Basis eines Buches oder eines Skriptes geschrieben. Die Professoren haben genau vorgegeben, welches Lehrmaterial wir können müssen und dann in der Prüfung das genau so gefragt. Daher habe ich mir die meisten Vorlesungen einfach gespart und bin lieber arbeiten gegangen. Ich habe mir die Bücher dann einfach selber durchgelesen und mir den Inhalt erarbeitet. Das ist es ja auch, worum es im Studium geht. Wir sollen lernen uns Wissen selbständig anzueignen. Wozu braucht man dann noch einen überbezahlte, gescheiterten Akademiker im C&A-Anzug, der einem ein Buch vorleiert? Lesen und denken kann ich selber, also warum meine Zeit vergeuden.

In den letzten 2 Semestern habe ich dann nur noch die Pflichtveranstaltungen besucht. Einmal habe ich eine Prüfung weggeschrieben, da wusste ich nicht mal wie der Professor aussieht.

 

Speed-Reading lernen

Ach ja, eine kurze Sache noch: ich habe leider erst nach dem Studium vom Schnelllesen erfahren. Wenn ich vorher gewusst hätte, dass es so etwas gibt, dann hätte ich schon im ersten Semester Speed-Reading gelernt. Das hätte mir noch mehr Zeit gespart und ich hätte noch mehr Kohle machen können.

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