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Gute Pflege im Alter sichern – mit ausländische Fachkräften

In der EU gibt es ein gewaltiges Problem mit der Demografie. Seit den 70-er Jahren liegt die Geburtenrate in dem meisten Industriestaaten unter 2,0. Somit war der Punkt erreicht, wo sich die Bevölkerung nicht mehr vermehrte, auch nicht selbst erhielt, sondern sie schrumpfte. Daraus erwachsen heute riesige Probleme.

Was ist das Problem mit der Demografie?

Es ist eine einfache Rechnung. Bei einer Rate von unter 2,0 reduziert sich der Anteil junger Menschen an der Bevölkerung. Gleichzeitig stieg die Lebenserwartung im selben Zeitraum um ungefähr 10 Jahre. Dieser Umstand führt dazu, dass relativ gesehen noch mehr alte Menschen vorhanden sind, die zudem eine lebenslange Rente beziehen. Viele dieser Mitbürger benötigen zudem irgendwann eine Pflege aufgrund von Krankheit. Doch wie soll man das schaffen? Wie sollen immer mehr Pflegebedürftige von immer wenigen arbeitsfähigen Menschen versorgt werden? Klare Sache. Ein solches Problem ist nur über Migration von Außen lösbar.

Pflegekräfte aus dem Ausland – in der EU erlaubt

In der EU gibt es ein massives Problem mit der Pflege. In den Pflegeheimen herrschen oft Zustände, die ein menschenwürdiges Leben nicht ermöglichen. Pflegeberufe gelten generell als massiv unterbezahlt, die Anzahl der Bewerber ist auf einem Rekordtief. Daher bemühten sich die Regierungen Mitarbeiter aus dem EU-Raum für diese Jobs zu rekrutieren. Immerhin herrschet Freizügigkeit hinsichtlich des Arbeitsortes. Doch diese Lösung war keine gute. Es begann eine große Verschiebung von den ärmeren Ländern aus Osteuropa zu den reicheren im Westen und Norden. Für die wohlhabenden Nationen war das immer noch zu wenig Personal. In Osteuropa wiederum finden nun die armen Menschen keine Altersbetreuung mehr. Man verschärfte damit das Problem in manchen Regionen aufs schärfste.

Daraufhin beschlossen die EU Organe eine weitere Öffnung des Arbeitsmarktes in Richtung Drittstaaten. Nun war es erlaubt, ja sogar gewünscht eine Vermittlung von Pflegekräften aus dem Ausland voranzutreiben. Mitarbeiter aus Pflegeberufen können relativ unkompliziert eine Arbeitserlaubnis im EU Raum erhalten.

Damit steht es jedem Bürger frei sich selbst um die eigene Pflege zu kümmern bzw. um die von Angehörigen. Und das mit Hilfe von Personal aus dem Ausland. Es ist eine gute Alternative zum Pflegeheim. Denn man kann sich die Angestellten ins eigene Haus holen und dort den Lebensabend genießen.

Pflegekräfte aus dem Ausland – worauf achten?

Wichtig zu wissen ist, dass Pflegekräfte aus dem Ausland nach den gleichen gesetzlichen Bedingungen behandelt werden müssen, wie es die lokalen Gesetze verlangen. Pflegepersonal erhält gesetzlich zugesicherte Urlaubstage. Zudem gibt es eine maximale Anzahl von Stunden, die pro Tag geleistet werden dürfen. Einen 24-Stunden Service von einer einzigen Person ist also nicht immer möglich. Beachtet werden muss auch, dass viele Staaten einen gesetzlichen Mindestlohn eingeführt haben. Daher darf auch keine Illusion darüber bestehen, dass man für ein paar wenige Euro einen billige Hilfskraft beziehen wird, die sich um alles kümmert. Vor allem gibt es genaue Tätigkeitsbeschreibungen darüber, was sie dürfen und was nicht.

Ausländische Pflegekräfte – was sind die Vorteile?

Viele Schulen und Universitäten in den Drittländern haben sich darauf spezialisiert Arbeitnehmer auf diese Situation vorzubereiten. Sie haben Kurse eingerichtet, wo man zum Teil auf Top-Niveau Wissen vermittelt. In Südamerika besuchen Pfleger und Pflegerinnen zum Beispiel Hochschulen. Sie lernen meist die Fremdsprache der Region, in die sie entsendet werden. In der Regel sind die Leute also gut geschult und leisten eine super Arbeit.

Mit Hilfe einer individuellen Pflegekraft ist es möglich das Leben so lange wie möglich selbständig zu bestreiten, ohne ins Heim gehen zu müssen. Vor allem kostet ein Pflegeheim häufig mehr als eine Betreuung zu Hause.

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